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Rotfuchs

(von Nina-Maria K., 10 Jahre alt)

Der Rotfuchs ist in Mitteleuropa der einzige Vertreter der Füchse und ist meistens als „der Fuchs“ schlechthin bekannt. Er ist ein Säugetier und gehört zur Familie der Hunde.

Merkmale:

Ein Rotfuchs ist etwa 75cm lang, hinzukommen 40 cm Schwanz. Bis zur Schulter steht er 40 cm hoch, sein Körpergewicht beträgt etwa 6-10 kg. Das Fell ist oberseits rot und unterseits weiß gefärbt. Schwarz sind die unteren Teile der Beine. Der weibliche Fuchs heißt Fähe und der männliche wird Rüde genannt. Jungtiere nennt man Welpen, mehrere Welpen werden als Geheck bezeichnet.

Ernährung:

Rotfuchse jagen in der Regel einzeln. Die Hauptnahrung besteht aus Nagetieren, daneben fressen sie alle Arten kleiner Tiere sowie pflanzliche Stoffe und Aas. Die Beutetiere sind neben Mäuse vor allem Gelege der Bodenbrüter, Ente, Hühnervögel, Hasen, Insekten, Fische, seltene Rehkitze und noch seltener Wildschweinfrischlinge, aber nur in Notzeiten Reptilien und Amphibien. Auch brechen Füchse öfters in Hühnerställe ein und rauben ein Huhn. In Parkanlagen Plündern Füchse manchmal die dortigen Abfallkörbe.

Feinde:

Für den Fuchs sind neben dem Menschen der Luchs, Wolf, Uhu und der Steinadler die natürlichen Feinde. Der Rotfuchs ist für den Menschen ein Pelzlieferant. Zu den natürlichen Feinden kann man auch Parasiten und Infektionserreger zählen, denn der Rotfuchs ist empfindlich gegen Nässe und Kälte und gerade bei diesen Witterungen anfällig für diverse Infektionskrankheiten. Dazu zählt auch die Tollwut. Nahezu ein Drittel der Jungfüchse geht an solchen Infektionskrankheiten zugrunde.



             

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