Gestern grub ich mein Beet, in dem Schrebergarten meines Vaters, um. Dabei fand ich eine Menge Regenwürmer.
Als ich abends nach Hause kam, fielen sie mir wieder sofort ein. Sofort schaute ich im Lexikon nach und fand dort viele Informationen: die Gänge, die die Regenwürmer graben, können bis zu 2m tief werden. Mit diesen Gängen belüften sie das Erdreich.
Nachts erscheinen sie an der Oberfläche und ziehen abgestorbene Pflanzenreste in ihre Röhren. Dadurch und durch ihre Fresstätigkeit wird der Boden mit Humus angereichert. 40-90 Tonnen ihres fruchtbaren Kotes scheiden sie auf einen Hektar pro Jahr aus!
Trockenheit und Sonnenlicht aber, mögen die Würmer überhaupt nicht, feuchte Nächte lieben sie dagegen. Manchmal treibt der starke Regen sie aber unfreiwillig aus ihren Gängen.
Es ist aber falsch, dass man Regenwürmer durch teilen mit dem Spaten vermehren könnte. Die Würmer haben zwar ein großes, keineswegs ein unendliches Vermögen sich zu erholen. Außerdem ist ihre Oberfläche schleimig.
Hier habe ich noch einige Informationen in einem Steckbrief zusammengefasst.
Besonderheiten:
In seinen glatten Gürtel befinden sich männliche und weibl. Geschlechtsorgane. Er ist Zwitter.
Fortpflanzung:
Obwohl er zwittrig ist müssen zwei Tiere zusammentreffen. Sie legen ein Kokon mit ca. 20 Eiern in den Boden.