Bei meinem Opa auf dem Land leben viele Elstern. Wenn er mit dem Traktor den Boden pflügt, kommen sie alle an.
Elstern leben eigentlich zu zweit zusammen. Aber im Winter sitzen viele von ihnen zusammen auf einem Baum. Ich kann dann Hunderte von ihnen sehen. Sie warten auf Futter. Sie mögen Käfer und Würmer, aber auch Ratten und Kaninchen. Deshalb mag sie mein Opa und lässt sie auf seinem Feld. Die anderen Bauern sagen, dass Elstern nicht gut sind. Denn sie räubern gern Nester aus. Bei meinem Onkel haben Elstern auch Aas gefressen. Aber das habe ich noch nie gesehen.
Elstern leben in Nestern oben in den Bäumen. Dazu verwenden sie Zweige, Stöcke, Äste, Wurzeln und Schlamm. Im Nest legen die Elstern ihre Eier. Sie sind braun gesprenkelt und manchmal auch grün. Es dauert drei Wochen bis die kleinen Elstern schlüpfen. Die sind ganz blind. Deshalb werden sie noch vier Wochen gefüttert. Dann sind sie schon richtig groß. Ihre Eltern werfen sie aus dem Nest. Und dann fängt alles von vorne an.